Muskeldysmorphie

Muskeldysmorphie für Bodybuilding und Training

Es ist nicht alles Gold was glänzt Dieser Text soll sich expliziet mit den Nebenwirkungen von anabolen Steroiden beschäftigen, denn es ist eben nicht alles Gold, was in den Studios vor uns glänzt! (ich werde am Ende des Textes einen Auszug über die Wirkungen von anabolen Sterioden im allgemeinen anbringen, sowie einige Infos zum Medikamentenmißbrauch im Bodybuilding, nächst einer gängigen Definition von Doping im Sport).

Aber gerade für die jüngere (und leider auch wesentlich unerfahrene) Generation von bblern ist es fast schon normal, nach kurzer Zeit im Sport Studio zu immer stärkeren leistungssteigernden Mitteln zu greifen! Wer daran schuld ist lässt sich so nicht sagen, fakt ist jedoch das jeder versucht das von ihm gesteckte Ziel, auch im bb, so schnell wie möglich zu erlangen und der Weg dorthin nach Möglichkeit so stark wie möglich abgekürzt werden soll! Über das breite Spektrum der Nebenwirkungen bei hormonell bedingten Eingriffen in den Körper macht sich kaum einer Gedanken, denn äußerlich sind von ihnen bis auf ein paar Pickel und etwas Haarausfall selten etwas zu sehen! Gelegentlich sieht man auch einmal eine Gynäkomasti, doch die wenigsten die eine haben zeigen sie auch! Also bleiben nur die vielen Hobby- und Disko-bbler, die von der Wirkung eines anabolen Steroids stur überzeugt sind und zwar frei nach dem Motto, was mich außen schön macht, kann ja nicht so schlimm sein! Hinzu kommt die große Verfügbarkeit und auch leichte Beschaffung der nötigen Mittel um eine Kur zu starten! Das es sehr viele Dinge gibt, auf die man beim planen einer Kur achten sollte um nicht nur den optimalen Nutzen daraus zu ziehen, sondern auch die Nebenwirkungen im Zaum zu halten vergessen viele! Oder ignorieren es schlichtweg! Der Stoff ist da, also legen wir los! So ist vielen nicht klar, das der männliche Körper z.b. zwischen 6 und 10mg Testosteron (eines der weit verbreitesten Steroide) am Tag produziert, es aber Leute gibt die sich 1000mg+ am Tag injizieren!

Was das für eine Belastung für den Körper ist, lässt sich kaum nachvollziehen! Mögen die kurzfristigen Nebenwirkungen noch einigermaßen überschaubar sein, so sind es die langwierigen um so weniger! Das Spektrum an möglichen Nebenwirkungen ist imenz und hier einmal die gängigsten (je nach Wirkstoff können sie bisweilen variieren, und in Begleitung auftreten)! So wären da in kürze anzuführen Akne vulgaris, Stimmversteifung, Haarausfall, Leberkrebs, Magenbeschwerden (oral), Bluthochdruck, plötzliches Schwarzwerden, verstärktes Schwitzen, verstärkter Haarwuchs, Vermännlichung, gesteigerter Libido, Unfruchtbarkeit, Aggressivität, ortopädische Verletzungsanfälligkeit, Hodenathrophie, Gynäkomastie(bitch-tits), Gefahr eines Abzess, Herzrhythmusstörungen, Organwachstum, Veränderung des LDL/HDL Spiegels, Kopfschmerzen, Nasenbluten, Wasseinlagerungen, Leberschäden, Nierenschäden, Schließung der Wachstumsfugen, Klitorisvergrößerung bei Frauen, Knochenwachstum, Tremor-Schäden an der Schilddrüse.Einige dieser Nebenwirkungen sind reversibel und verschwinden nach dem absetzen wieder, andere jedoch nicht. Auch ist es oft von nöten Medikamente zusätzlich einzunehmen, um die Nebenwirkungen des Steroids unter Kontrolle zu halten. Meistens sind die dazu benötigten Medikamente so stark, dass sie völlig neue Nw’s den vorhandenen hinzufügen und man sich so wieder auf die Suche nach einem neuen Medikament machen muß! So begibt man sich sehr schnell in einen Kreislauf bei dem man Medikamente für die Medikamente der Medikamente braucht…. man kann einige der Nebenwirkungen in geschlechtlich spezifische einteilen, je nachdem ob der bb’ler männlich, weiblich oder wie in den meisten fällen ein männlicher Jugendlicher ist. Damit ergäbe sich folgendes. Akne, Wasserspeicherung, hoher Blutdruck, Störungen der Psyche, veränderte Leberfunktion, evtl. Leberkrebs, Suppression des gonadalen Regelkreises (Gonadotropine), Glatzenbildung, vermehrte Talgbildung (Seborrhöe), Veränderungen im kardiovaskulären System, Überlastung des Bewegungsapparates, Appetit-Zunahme, erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten nach Absetzen.Zu den wichtigsten Nebenwirkungen der Anabolika gehören die Auswirkungen auf den Hormonhaushalt, auf den Fettstoffwechsel, auf den Bewegungsapparat, auf das Herz-Kreislauf-System, auf die Leber, sowie auf die Psyche.

Muskeldysmorphie

Abfall der Testosteron-Eigenproduktion, Störung der Spermiogenese (Folge Feminisierung, Gynäkomastie, Veränderung in den Blutfettwerten Es konnte festgestellt werden, dass bei Bodybuildern, die über 3 Monate hinweg hohe Dosen von verschiedenen Anabolika applizierten, einerseits die Spermienzahl um über 90% sank und andererseits das Hodenvolumen um etwa 20% abnahm (Kamber, 1990, 213). Nach Absetzen der Anabolika trat eine restitutio ad integrum (vollständige Wiederherstellung des normalen Zustandes) der Spermienzahl, Hodengröße, Gonadotropine und der Synthese von endogenem Testosteron ein. Die Wirkung von Anabolika auf den gonadalen Regelkreis scheint also reversibel. Bekannt ist allerdings auch, dass Anabolikaeinnahme zur Beeinträchtigung der Spermienqualität bis hin zur Impotenz führen kann. Nach einer initialen Steigerung der sexuellen Aktivität kommt es langfristig zu einer Abnahme. Feminisierung Die meisten anabolen Steroide können zu Östrogenen (Östradiol und Östron) aromatisiert (konvertiert) werden. Gynäkomastie (Anschwellung der Brustdrüsen) tritt besonders häufig bei Jugendlichen, bei älteren Patienten und bei exzessivem Gebrauch ein. Außerdem werden Erscheinungen wie übermäßig weiche Muskulatur und verstärkte Neigung zu Fettansatz sichtbar.

Nach Absetzen des Anabolikums kommt es in der Regel zur Rückbildung der Gynäkomastie. Gonadotropine (Folge Ebenso wie Männer setzen auch immer mehr Frauen anabole Steroide zur Leistungssteigerung im Sport ein; und genau wie Männer sind auch sie anfällig für Nebenwirkungen. Diese sind nicht nur eine direkte Folge des Gebrauchs anaboler Steroide, sondern auch der verringerten Produktion von Östrogenen und Progesteronen in den Ovarien (Eierstöcken) als Folge der Hemmung von LH (lutenisierenden Hormon)

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